Die Metall-Chemie Gruppe, Hamburg

Nur selten trifft man einen Kunden, dessen visueller Auftritt so umfangreich auf einen neuen Stand gebracht werden durfte, wie dies bei der Metall-Chemie Gruppe in Hamburg – bestehend aus der Führungsholding, der Metall-Chemie Holding GmbH, und den acht Tochterfirmen / Geschäftsbereichen – der Fall war.

Denn es bedarf schon eines hohen Maßes an Selbstverständnis in der Unternehmensleitung, damit ein derartiges Projekt in Angriff genommen werden konnte. Der damaliger Geschäftsführer der Metall-Chemie Holding GmbH hat sich auf Basis seines fachlichen Know-Hows und seiner beruflichen Erfahrung, insbesondere während seiner Zeit bei einem bekannten deutschen Markenartikler voll einbringen können. So entstand ein gemeinsam erarbeitetes Konzept, welches in seiner stringenten Konsequenz heute durchaus eine Seltenheit ist.

Nicht nur, dass das Corporate Design der Führungsgesellschaft auf ein zeitgemäß-stilistisches Niveau gehoben wurde, sondern vor allem die Tatsache, dass die Tochterunternehmen dieses Gestaltungskonzept mit Begeisterung angenommen haben, hat letztlich dazu beigetragen, dass Holding und Tochtergesellschaften mit allen visuellen Äußerungen unmittelbar der Gruppenfamilie zugeordnet werden und sich so nach außen zu einer konsequent geführten Unternehmensgruppe zugehörig darstellen können.

Die Umstellung erfolgte in zwei große Phasen.
In Phase I wurde das Erscheinungsbild der Holding und anschließend der Tochtergesellschaften völlig neu konzipiert und realisiert.

Dabei wurden die Logotypes der Holding und der Tochterunternehmen erneuert oder überarbeitet, Hausschriften festgelegt und ein entsprechendes typografisches Konzept erstellt, welches zunächst in den Geschäftspapierausstattungen seinen visuellen Ausdruck fand.
Die traditionellen Unternehmensfarben wurden dabei überwiegend beibehalten. Das Hauptziel bestand jedoch darin, dass sich jedes Unternehmen mit dem gleichen visuellen Konzept präsentiert. Unterschiede sollten sich lediglich in den Hausfarben und bei den Firmenlogos zeigen. Auf diese Weise konnte bereits nach sehr kurzer Zeit eine sichtbar zusammengehörende Unternehmensgruppe kommuniziert werden.

In Phase II wurde ein grundsätzliches Kommunikationskonzept für die Holding und Töchter geschaffen, das sich zunächst nur auf den Unternehmensgegenstand der Gruppenmitglieder konzentrierte. Dieses Konzept sollte bausteinartig dazu dienen, falls nötig, schnell eine Anzeige, einen Titel für einen Imagefolder oder andere Werbemittel konzipieren zu können, wenn es darum ging, das Firmenimage zu transportieren. Auch hier kommt wieder allen Einheiten der Gruppe zugute, dass sie sich ausnahmslos des gleichen Konzepts bedienten und dadurch das visuelle Zusammengehörigkeitsgefühl weiter ausbauen konnten und sich dadurch alle Gruppenfirmen auch qualitativ auf gleichem Niveau präsentierten. Selbstverständlich und nicht zuletzt hat diese Vorgehensweise wirtschaftliche Vorteile gehabt: Denn die Kosten von ansonsten 8 eigenständigen Entwicklungsprojekten der Tochtergesellschaften konnten somit überdeutlich reduziert werden.



Zu den Beispielen